Der Mieterbund sieht bei rund jedem dritten Miethaushalt eine Überlastung durch den Anteil der Ausgaben für Miete im Verhältnis zum Nettoeinkommen. Eine Studie des Instituts Wohnen und Umwelt (IWU) im Auftrag des
Deutschen Mieterbunds ergab, dass rund 3,2 Millionen Mieterhaushalte mehr als 40 Prozent ihres
Nettoeinkommens und weitere 3,4 Millionen Mieterhaushalte 30 bis 40 Prozent
ihres Nettoeinkommens für Kaltmiete und Heizkosten ausgeben.
Damit ist aus
Sicht von IWU und Mieterbund jeder dritte Mieterhaushalt, rund 6,6 Millionen von den fast 20 Millionen Mieterhaushalten in Deutschland, überlastet. Besonders betroffen seien die untersten 10 Prozent der
Einkommensverteilung. Sie hätten eine durchschnittliche
Wohnkostenbelastung von 60 Prozent.
Die Studie beruht auf Daten aus dem letzten vorliegenden Mikrozensus von 2022 zu Einkommen und Mieten. Die Erhebung umfasst ein Prozent der Haushalte in Deutschland (ca.
370.000) und ist repräsentativ für die Bevölkerung. Die Daten wurden mit der Verbraucherpreisstatistik und der Lohn- und Einkommensstatistik des Statistischen Bundesamts auf dem letzten verfügbaren Stand von 2024 fortgeschrieben.
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