Ob eine Hochzeit helfen würde, hier in der Kathedrale von Saint-Denis? Zwischen all den Toten? Draußen stellt sich gerade eine polnische Pilgergruppe vor der hellen, schön gereinigten Fassade auf. Drinnen bricht die Sonne durch die Fenster und wirft bunte Kleckse in das aufwärtsstrebende Kirchenschiff. Eine Malerin hat ihre Staffelei im Chorraum aufgestellt, auf dem Taufbecken liegen noch Zweige von Palmsonntag.
In Saint-Denis, im Norden von Paris, wurde die Gotik mitbegründet. Außerdem sind in dieser Kathedrale Frankreichs Könige begraben. Pippin der Kurze, Philipp der Schöne, Heinrich II. und dessen Frau, Katharina von Medici. Ihre Grabmäler verteilen sich in der Basilika rund um den Altarraum. In einer Vase aus weißem Marmor ruht das Herz des Ritterkönigs Franz I.
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