Home International “Keine einfache Zeit”: Mir kehrt nach Pause zurück, ohne Krankheit zu nennen

“Keine einfache Zeit”: Mir kehrt nach Pause zurück, ohne Krankheit zu nennen

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Es liegt mittlerweile fast sieben Wochen zurück, dass Joan Mir am 13. September den Grand Prix von San Marino in Misano aufgrund von Krankheitssymptomen aufgegeben hat. Am Freitag dieser Woche kehrt der Honda-Werkspilot für die 19. Saisonstation im MotoGP-Kalender 2026, den Grand Prix von Malaysia in Sepang, zurück.

Am Samstag in Misano hatte Mir erklärt, dass ihm Kraft und Energie fehlten, um seine Honda RC213V wie gewohnt fahren zu können. Auf die Gründe, die zu dieser Situation geführt hatten, ging er allerdings nicht näher ein. Am darauffolgenden Tag gab der MotoGP-Weltmeister von 2020 den Grand Prix nach fünf Runden auf und hatte keinen weiteren Kontakt mehr zu den Medien.

“Es war keine einfache Zeit”, räumt Mir nun in der von Honda in dieser Woche aus Sepang veröffentlichten Pressemitteilung vor dem Rennwochenende ein. “Ich möchte allen Menschen in meinem Umfeld dafür danken, dass sie mir geholfen haben, konzentriert zu bleiben und weiter auf das Endziel hinzuarbeiten. Vergangene Woche konnte ich unterschiedliche Motorradtypen fahren und die Ärzte haben mir grünes Licht für meine Rückkehr gegeben.”

Zuletzt war Mir Mitte September in Misano im Einsatz – in Sepang kehrt er nun zurück

Foto: Gold and Goose Photography / Getty Images

“Ich freue mich wirklich darauf, wieder mit dem Team zusammenzukommen und zu sehen, was wir in den verbleibenden Rennen des Jahres erreichen können. Sepang ist eine Rennstrecke, die bei mir und bei uns bei Honda gute Erinnerungen weckt”, so Mir.

“Ich halte es für die richtige Entscheidung, auf einer so vertrauten Strecke zurückzukehren”, sagt der Ex-Weltmeister, der mit 33 WM-Punkten auf Tabellenplatz 18 der aktuellen MotoGP-Gesamtwertung 2026 liegt – 332 Punkte hinter WM-Spitzenreiter Marc Marquez.

Die WM-Situation ist keine, die Mir beunruhigen würde. Das Honda-Werksteam wird er mit Ablauf der aktuellen Saison verlassen. Für 2027 schließt er sich dem Ducati-Satellitenteam Gresini an – und wird damit denselben Weg einzuschlagen, den zuvor Fahrer wie Alex Marquez und Marc Marquez gegangen sind.

Für sein Comeback an diesem Wochenende will sich Mir keinerlei Ziel setzen. “Das Wichtigste an diesem Wochenende ist, wieder auf das Motorrad zu steigen, den Anschluss zum Team wiederzufinden und zu prüfen, wie ich mich fühle”, lässt er via Honda-Mitteilung ausrichten.

Kein Wort zur medizinischen Diagnose

Vor fast sieben Wochen verließ Mir Misano, weil ihm die Energie fehlte und er sich sehr unwohl fühlte. Drei Tage später, am 16. September, berichtete Honda, dass “die bei Mir durchgeführten Tests ‘veränderte Blutwerte’ ergeben haben, die weitere Untersuchungen und Tests erforderlich machen. Daher muss er sich weiteren medizinischen Untersuchungen unterziehen, um die genaue Ursache seiner Probleme herauszufinden”.

Nach mehreren Untersuchungen wurde MotoGP-Arzt Dr. Angel Charte am 22. September in einer Honda-Pressemitteilung mit den Worten zitiert, dass “die Testergebnisse vorerst nicht eindeutig sind und für die nächsten 15 Tage absolute Ruhe sowie eine Rehabilitationstherapie verordnet wurden”. Dieser Zeitraum endete am 6. Oktober, also vor drei Wochen.

Dr. Charte erklärte damals: “Joan Mir leidet seit mehreren Monaten unter unterschiedlichen Symptomen, die seine Energie und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen und die sich in letzter Zeit verschlimmert haben. Derzeit ist die genaue Ursache unbekannt. Angesichts der anhaltenden und schweren Symptome unterzieht sich Mir einer Reihe von Untersuchungen mit dem Ziel, eine endgültige Diagnose zu erhalten.”

In der vergangenen Woche nun veröffentlichte Mir auf seinen Social-Media-Kanälen Fotos und Videos, die ihn beim Motocross-Training zeigen. Honda-Teammanager Alberto Puig hatte am Rande des vergangenen Wochenende in Australien allen versichert, dass man Mir für Malaysia-Grand-Prix zurück auf dem MotoGP-Bike erwarte, was nun auch so kommen wird.

Allerdings: Die Gründe, die dazu führten, dass Mir 44 Tage pausieren musste und die Grands Prix von Österreich, Japan, Indonesien und Australien verpasst hat, die bleiben bislang weiter unbekannt.

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