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Klimapolitik: Petersberger Klimadialog startet in Berlin

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Vertreter und Vertreterinnen aus mehr als 40 Staaten beraten in Berlin über Energiewende und Klimafinanzierung. Bundesumweltminister Schneider vertritt Deutschland.

Der 17. Petersberger Klimadialog beginnt heute in Berlin. Das zweitägige internationale Treffen dient dem
klimapolitischen Austausch sowie zur Vorbereitung der 31.
Weltklimakonferenz (COP 31) Ende des Jahres in der Türkei.

Deutschland wird von Bundesumweltminister
Carsten Schneider (SPD) und Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth
vertreten. Am Mittwoch, dem zweiten Tag des Treffens, soll Bundeskanzler
Friedrich Merz (CDU) eine Rede halten. Ministerinnen und Minister aus
mehr als 40 Ländern sind eingeladen. Das Bundesumweltministerium rechnet
mit insgesamt rund 400 Teilnehmenden.

Wunsch nach Unabhängigkeit von Fossilen verbindet laut Schneider die Menschheit

Ein
inhaltlicher Schwerpunkt soll der Beitrag der Klimapolitik zu einer
sicheren Energieversorgung sein. Konkret geht es um die Elektrifizierung
von Wirtschaft, Verkehr und Wärmeerzeugung sowie den Ausbau
erneuerbarer Energien als Ersatz für Kohle, Öl und Gas. Weiteres Thema
ist die internationale Klimafinanzierung.

Schneider ‌teilte mit, die ​schwierige aktuelle Lage biete eine Chance.
»Die Klimapolitik liefert die Lösungen, ​damit die nächste
fossile Energiekrise weniger weh tut«, sagte der
SPD-Politiker. Der Wunsch, unabhängiger von Öl und Gas zu
werden, verbinde die große Mehrheit der Menschheit.

Seit dem ersten Treffen im Jahr 2010 hat sich
der Petersberger Klimadialog als fester Termin in der Klimadiplomatie
etabliert. Die COP 31 ist für den 9. bis 20. November in Antalya
geplant.

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