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König Charles in Washington: King gegen King Kong

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König Charles stiehlt Donald Trump die Show. Der britische Monarch macht bei seinem Auftritt vor dem US-Kongress vor, woran so mancher Regierungschef gescheitert ist.

Der Palast hat Vorkehrungen
getroffen: Wenn der König von England mit Donald Trump allein ist, dürfen weder
Kameras laufen noch Mikrofone dabei sein. Damage control als protokollarische
Vorsichtsmaßnahme – dieses Manöver erzählt viel über die heikle Mission,
zu der sich das Königspaar Charles und Camilla seit Montag anlässlich des
amerikanischen Unabhängigkeitsjubiläums in der früheren
britischen Kolonie aufhält.

Ein echter König trifft auf den
Mann, den Medien bereits öfter als Mad King bezeichnet haben, als den
verrückten Herrscher. Und ausgerechnet Charles, der englische Pflanzenfreund,
Feingeist und Freund des interreligiösen Dialogs, soll nun also die Formel
finden, an der schon versierte Regierungschefs gescheitert sind: Donald Trump
einzuhegen, diesen King Kong des Aufmerksamkeitskampfes, ohne ihn gegen sich
aufzubringen. Wie kann das gehen – und wie kann es gut gehen?

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