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Korrespondentendinner: Geschworene erweitern Anklage gegen Tatverdächtigen von Washington

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Der mutmaßliche Täter des Angriffs auf eine Gala mit Donald Trump muss sich in einem weiteren Punkt verantworten. Die erste Gerichtsanhörung findet kommende Woche statt.

Der mutmaßliche Schütze des Korrespondentendinners mit US-Präsident Donald Trump ist in einem weiteren Punkt angeklagt worden. Dem 31-Jährige wird nun zusätzlich vorgeworfen, einen Bundesbeamten mit einer tödlichen Waffe angegriffen zu haben, wie die Geschworenen entschieden. Das geht aus einem entsprechenden Gerichtsdokument hervor.

Die drei weiteren Anklagepunkte entsprechen im Wesentlichen den zuvor erhobenen Vorwürfen: Versuchtes Attentat auf Trump, Transport von Schusswaffen und Munition mit dem Ziel, eine Straftat zu begehen, sowie das Benutzen, Tragen, Zeigen und Abfeuern einer Schusswaffe während eines Gewaltverbrechens.

Der Tatverdächtigte hat sich den Angaben der Justiz zufolge bislang nicht zu den Vorwürfen gegen ihn geäußert. Eine Gerichtsanhörung ist für den 11. Mai angesetzt. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.

Trump sieht sich durch Angriff bestätigt

Nach Angaben der Ermittler soll der Mann Ende April in das Hilton-Hotel in der Hauptstadt Washington, D.C. eingedrungen sein, als Trump, Regierungsmitglieder und zahlreiche Journalisten dort beim jährlichen Abendessen der Korrespondentenvereinigung des Weißen Hauses versammelt waren. Er erreichte nicht den Ballsaal, in dem das Dinner stattfand.

Allerdings wurde ein Beamter der Sicherheitsbehörden angeschossen. Die Kugel hat die schusssichere Weste des Mannes getroffen. Der mutmaßliche Angreifer wurde unterdessen festgenommen, ohne von Kugeln getroffen worden zu sein.

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler habe der Mann ein Attentat auf »Mitglieder der Regierung« verüben wollen, sagte Justizminister Todd Blanche am Tag nach dem Angriff auf das Dinner. Trump selbst gab an, nach seinem Eindruck habe der Mann einen Angriff auf ihn verüben wollen. Das mutmaßliche Attentat fasste er als Bestätigung seiner Politik auf. »Wenn man viel bewegt, wird man angegriffen«, sagte der US-Präsident.

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