Home Home Militärübung in Kalkar: »Heute erwarten wir einen Angriff«, sagt der Major

Militärübung in Kalkar: »Heute erwarten wir einen Angriff«, sagt der Major

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Auf dem Gelände eines alten Atomkraftwerks in Nordrhein-Westfalen trainiert die Bundeswehr die Abwehr von Cyberattacken. Dann greifen plötzlich echte Hacker an.

Eine Gruppe von Offizieren schaut zu, wie das Karussell
sich zu drehen beginnt. Sie sitzen auf einer Hotelterrasse und sprechen über Hackerangriffe,
die an diesem sonnigen Apriltag auf sie zukommen werden. Sie werden dabei helfen, die
IT-Systeme eines Verbündeten vor Cyberattacken zu schützen – bei »Locked
Shields
«, der größten jährlichen Abwehrübung der Nato.

Ganz in der Nähe amüsieren sich an diesem
Aprilvormittag im Wunderland Kalkar die ersten Gäste in einem der ungewöhnlichsten
Freizeitparks Deutschlands. Er liegt auf dem Gelände des früheren Atomkraftwerks Schneller Brüter, das gebaut, aber nie in Betrieb genommen wurde. Die
Soldaten genießen kurz ein wenig Licht und Wärme, bevor die Übung in die
entscheidende Phase geht: Drei Wochen lang trainieren in Kalkar 200 Militärs, Geheimdienstmitarbeiter
und Vertreter von Unternehmen sowie Sicherheitsbehörden aus vier Nationen während »Locked Shields«
die Abwehr von Cyberangriffen. Sie kommen aus Deutschland, der Schweiz,
Österreich und Luxemburg und bilden das Blue Team 01. Sie treten gegen 15
andere Teams an, aus anderen Nationen, gesucht werden die besten Verteidiger. Der Angreifer ist das Red Team, das aus Tallinn in Estland gelenkt
wird, die gegnerischen Hacker.

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