Sie
sollen gekeult werden, 80 auf einen Streich. Es gehe nicht anders, behauptet
die kolumbianische Regierung, allen voran Umweltministerin
Irene Vélez Torres. Denn sonst werde man der heimischen Nilpferd-Gefahr
nicht mehr Herr. Nilpferde? In Kolumbien? Ja, ganz recht! Pablo Escobar, der
kolumbianische Drogenbaron, aus dem in Narcos post mortem sogar ein
Netflix-Serienheld wurde, stattete Anfang der Achtzigerjahre seinen Privatzoo
mit vier afrikanischen Nilpferden aus.
Die
Tiere erwiesen sich als wesentlich langlebiger als ihr Besitzer, der 1993 auf
einem Dach in Medellín sein hollywoodreifes Ende im Kugelhagel fand. Anders als
die Giraffen und das von Escobar sonst noch gesammelte exotische Getier setzten
sich die Nilpferde, bevor sie festgenommen und gewaltsam außer Landes gebracht
werden konnten, erfolgreich in den kolumbianischen Dschungel ab – und vermehrten sich in der Folge rasend schnell.
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