Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) hat den Betrieb von vier S-Bahn-Linien für weitere vier Jahre an die aktuelle Betreiberin DB Regio vergeben. Der Interimsvertrag für das S-Bahn-Teilnetz «Gallus» solle von Dezember 2029 bis Dezember 2033 laufen, teilte der RMV mit.
Damit werde der bis zum Fahrplanwechsel Ende 2029 laufende Verkehrsvertrag nahtlos fortgeführt. Konkret betreffe das die Linien S3 (Bad Soden – Frankfurt Süd), S4 (Kronberg – Frankfurt Süd), S5 (Usingen – Frankfurt Süd) und S6 (Friedberg – Darmstadt).
Neuvergabe erst ab 2033
Grund für die Interimsvergabe sei, dass infrastrukturelle und technische Rahmenbedingungen für eine langfristige Neuvergabe erst ab 2033 gegeben seien. Nach Angaben des RMV zählen dazu in erster Linie laufende Maßnahmen, wie der Ausbau der S6 und die Verlängerung der S5.
Auch die geplante technische Ausrüstung der Strecken mit dem europäischen Zugsicherungsnetz ETCS (European Train Control System) habe demnach einen Einfluss auf die langfristige Planung. Ab 2033 sollen darüber hinaus ausreichend neue S-Bahn-Fahrzeuge für eine neue Flotte bereitstehen, wie der RMV mitteilte. Bis dahin werde mit den aktuellen Fahrzeugen ein stabiler Betrieb für die Fahrgäste sichergestellt.
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