Ein
Soldat kommt aus dem Dreißigjährigen Krieg in ein Dorf und fordert Land und
einen verlassenen Hof; beides, so behauptet er, habe er geerbt. Die Leute im
Dorf achten ihn und stellen ihm keine Fragen, denn er hat etwas Verwegenes und
Zwingendes an sich. Eine Narbe zieht sich von seinem rechten Mundwinkel über
seine Wange. Man schoss ihm im Krieg ins Gesicht. Die Kugel, die ihn traf, trägt er als Talisman an seinem Halsband, und wenn er nachdenkt, nimmt er
sie in den Mund und kaut auf ihr herum.
Der
schweigsame Kriegsveteran verschafft sich rasch Respekt. Er heiratet Suzanna,
die Tochter eines angesehenen Bauern. Suzanna wird schwanger, ein geordnetes
Familienleben könnte beginnen. Dann aber wird der Krieger von Bienen gestochen,
und er fällt, Opfer einer allergischen Reaktion, in Ohnmacht. Als Suzanna ihrem
Mann die Kleider auszieht, sieht sie, dass er keinen Penis hat. Ihr Mann ist
eine Frau. Sie heißt Rose.
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