Spiele in Hamburg: Hamburger Initiative wirbt bei Kundgebung für Olympia

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Etwa 1400 Menschen haben sich am Freitag in Hamburg für eine Bewerbung um Olympische Spiele in der Hansestadt starkgemacht. Das bestätigte die Polizei Hamburg. Aufgerufen zur pro-olympischen Kundgebung am Jungfernstieg hatte die Initiative «OlympJA Hamburg». 

Die Olympischen Spiele würden nach Meinung der Initiatoren helfen, die Stadtentwicklung voranzutreiben, die Wirtschaft der Hansestadt anzukurbeln und den Breitensport zu fördern. «Wir brauchen die Spiele in Hamburg, um einen Booster anzuschmeißen, die Stadtentwicklung nach vorne zu bringen dem Sport in Hamburg einfach die Aufmerksamkeit zu geben, die er braucht.», sagte Matthias Onken, Mitinitiator der Initiative der Deutschen Presse-Agentur. 

«OlympJA Hamburg» ist nach eigenen Angaben eine unabhängige Initiative aus der Mitte der Gesellschaft mit Akteuren aus Sport, Kultur, Medien und Wirtschaft. Man sei überzeugt und begeistert von der Idee der Olympischen und Paralympischem Sommerspiele in Hamburg, erklärten Initiatoren. 

Kritiker warnen vor hohen Kosten

Es gibt auch Kritik an einer Bewerbung. So beklagt die Initiative «NOlympia Hamburg», dass Olympische Spiele mit sehr hohen öffentlichen Kosten verbunden wären, während der langfristige Nutzen für die Bevölkerung unklar bleibe. Außerdem warnt sie vor möglichen sozialen Folgen wie steigenden Mieten und Verdrängung durch Großprojekte und Stadtumbauten. 

Neben Hamburg bemühen sich Berlin, München und die Region Rhein-Ruhr, der deutsche Kandidat zu werden. In Hamburg wird am 31. Mai mit einem Referendum über die Bewerbung abgestimmt. Die Entscheidung über den deutschen Olympia-Bewerber fällt im September.

© dpa-infocom, dpa:260424-930-990500/1

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