Taiwan hat nach einem chinesischen »Sicherheitseinsatz« in den Gewässern östlich des Landes Schiffe der Küstenwache in das Gebiet entsandt. Damit solle »angemessen« auf Chinas Aktion reagiert werden, die »gegen das Völkerrecht« verstoße, teilte die Küstenwache mit. Insgesamt wurden demnach mehr als fünf Schiffe zur Überwachung entsandt.
Zuvor waren den Angaben zufolge vier staatliche Schiffe aus China in taiwanischen Gewässern gesichtet worden. Sie waren demnach von der südostchinesischen Hafenstadt Xiamen aus aufgebrochen. Chinesische Staatsmedien berichteten, es handle sich um »einen Spezialeinsatz zur Durchsetzung der
Seeverkehrsgesetze in den Gewässern östlich der Insel Taiwan«.
Hintergrund sind Ankündigungen Japans und der Philippinen aus dem vergangenen Monat, Gespräche zur »Festlegung einer Seegrenze« für eine gemeinsame Wirtschaftszone aufnehmen zu wollen.
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