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Ukraine: Mehrere Tote nach russischen Angriffen auf Dnipro

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Mindestens acht Menschen sind bei russischen Luftangriffen auf die ostukrainische Stadt Dnipro getötet worden. Die Angriffe dauerten 20 Stunden lang an.

Bei stundenlangen russischen Angriffen auf die
ostukrainische Stadt Dnipro sind nach Behördenangaben mindestens acht
Menschen getötet und dutzende weitere Menschen verletzt worden. Die Bomben- und
Drohnenangriffe begannen in der Nacht zum Samstag und dauerten rund 20
Stunden lang bis in den späten Nachmittag, wie Bürgermeister Borys
Filatow sagte. Beschossen wurden demnach Wohnhäuser, Bürogebäude und
Energie-Infrastruktur.

Mindestens 49 Menschen wurden laut Filatow
verletzt, darunter sind auch zwei Kinder. Sein Stellvertreter sei ebenfalls schwer
verletzt worden, teilte der Bürgermeister mit. Weitere zehn Menschen
wurden in der Region Dnipropetrowsk verletzt. Stundenlang durchsuchten
Rettungskräfte die Trümmer auf der Suche nach Opfern und Überlebenden.
Ein Wohnhaus wurde den Angaben zufolge zweimal bombardiert.

Dnipro liegt mehr als hundert Kilometer von der
Front entfernt. Die Industriestadt war bereits in den vergangenen Tagen
von Russland angegriffen worden. Das russische Verteidigungsministerium sprach
von einem »massiven Angriff« auf militärische Ziele in der Ukraine.
Moskau leugnet regelmäßig Angriffe auf Zivilisten in dem seit mehr als
vier Jahren andauernden Krieg.

Mehrere Wohnhäuser wurden von den russischen Angriffen getroffen.

Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen zivilen Kleinbus in der
südukrainischen Region Saporischschja wurde derweil nach Angaben der
Militärverwaltung ein Mensch getötet und vier weitere verletzt. Die russische Armee hatte ihre Angriffstaktik in letzter Zeit geändert. Statt nächtlicher Luftangriffe setzt Russland nun auf fortgesetzte Angriffe, die nachts beginnen und sich in Wellen bis in den Tag hinziehen.

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