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»Vier minus drei«: Wenn man trotzdem lachen muss

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Wie lebt man weiter, nachdem man seine ganze Familie verloren hat? Das Kinodrama »Vier minus drei« gibt überraschende Antworten – aus der Sicht eines Clowns.

Es ist nur ein kurzer Satz, schnell dahingesagt, von einem Clown zum anderen: »Das ist schon ein bisschen mein Traum, dass ich mal ein alter Clown bin«, sagt Heli (Robert Stadlober) zu Barbara (Valerie Pachner), während sie ein Kunststück proben. Im ersten Moment versteht man die Bedeutung noch nicht, erst im Rückblick entfaltet sich die ganze Wucht des Satzes. Denn Heli wird nie ein alter Clown werden.

Das Filmdrama Vier minus drei vom österreichischen Regisseur Adrian Goiginger (Rickerl, Die beste aller Welten) beginnt nicht mit dem tragischen Unfall, der diese Gewissheit herstellt, sondern mit dem Gefühl eines familiären, heimeligen Glücks, einem Gefühl von purer Vertrautheit. Man sieht eine Familie, die sich eingerichtet hat in ihrem Leben, das unspektakulär und gerade deshalb besonders erscheint. Barbara und Heli arbeiten nämlich als Clowns. Er steht auf der Bühne, sie besucht als Klinikclown Krankenhäuser. Barbara verdient das Geld, Heli ist ein künstlerischer Freigeist, dessen Arbeit nicht besonders lukrativ ist. Dafür bleibt er bei den beiden Kindern zu Hause, renoviert Stück für Stück den alten Hof, auf dem die Familie lebt. Eigentlich passt alles. Und dann verliert Barbara von einem Moment auf den nächsten ihre ganze Familie.

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