Die Ebola-Epidemie in der Demokratischen
Republik Kongo dauert nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation
(WHO) wahrscheinlich schon seit Monaten an. »Angesichts des Ausmaßes
gehen wir davon aus, dass sie vermutlich vor einigen Monaten begonnen
hat«, sagte die WHO-Spezialistin Anaïs Legand bei einer
Pressekonferenz in Genf. Die Untersuchungen seien aber noch nicht
abgeschlossen. Wichtig sei nun vor allem, die Infektionsketten zu
unterbrechen und alle Verdachts- und bestätigten Infektionsfälle zu
isolieren und zu versorgen.
Die WHO geht zudem davon aus, dass die Zahl der Fälle weiter stark zunehmen wird. Aktuell spricht die Organisation von 600
Verdachtsfällen und 139 Toten. Laut WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus bestätigte ein Notfallausschuss der WHO, dass es sich bei dem
Ausbruch der seltenen Bundibugyo-Variante des Virus um einen
Gesundheitsnotstand von internationaler Tragweite handele,
jedoch nicht um einen pandemischen Notfall.
Das Risiko einer nationalen und regionalen Ausbreitung wird als hoch eingestuft. Auf globaler Ebene sei das Risiko
aber weiter gering. Auch die Kriterien für eine Pandemie-Warnung seien
weiterhin nicht erfüllt, sagte die Leiterin des WHO-Notfallkomitees,
Lucille Blumberg.
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