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Wohneigentum: Mama und Papa, die wichtigsten Immobilienfinanzierer Deutschlands

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Wer ins Eigenheim will, muss fleißig und sparsam sein. Und gerade in Städten auch: erben. Ist Wohneigentum ohne wohlhabende Familie überhaupt noch erreichbar?

Es gibt einen Satz, der in Beratungsgesprächen über den Immobilienkauf inzwischen fast unvermeidlich fällt: Ob nicht jemand aus der Familie 50.000 Euro dazugeben könne? Früher wäre das möglicherweise mit Scham besetzt gewesen, vielleicht auch eine Zumutung. Heute ist es einfach ein guter Rat. Wer Eigentum erwerben will, braucht keinen besseren Finanzplan und auch nicht mehr Fleiß oder Sparsamkeit. Er braucht vor allem: eine Familie mit Vermögen.

Makler wie der Berliner David Gramzow beobachten das in der Praxis. Interessenten, die zuletzt kaufen konnten, brachten nicht 50.000, sondern teilweise 500.000 Euro Eigenkapital mit. Abschlüsse der vergangenen Monate, so schildert es Gramzow, kamen mit Käufern zustande, die geerbt oder sich Vermögen frühzeitig überschreiben lassen hatten.

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