Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 16/2026.
Vor ein paar Wochen war es wieder so weit:
Kanzler Merz war zu Besuch bei der Industrie- und Handelskammer in Halle an der
Saale. Auf der Bühne reichte ein Mann in opulenter Traditionsuniform Merz einen
Teller mit Soleiern und Schlagwurst. Aber der Kanzler hatte keine Zeit zum
Würstchenessen. Er musste über sein Lieblingsprojekt reden: Die Deutschen
sollen wieder mehr und länger arbeiten. »Mit Work-Life-Balance und
Viertagewoche lässt sich der Wohlstand unseres Landes leider nicht erhalten«,
sagte er und unterstrich die Wichtigkeit jeder Silbe mit dynamisch-rhythmischem
Kopfnicken. Das Publikum – Mittelstand, Funktionäre, Wirtschaftslobby – nickte
mit.
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