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Buckelwal in Ostsee: Buckelwal wird im mit Wasser gefüllten Lastkahn vorwärts bewegt

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Der Buckelwal wurde von Helfern in eine sogenannte Schute bugsiert. Kleine Motorboote bewegen den Frachtkahn langsam vorwärts.

Der in der Ostsee gestrandete Buckelwal wurde vor der Insel Poel in einen Frachtkahn dirigiert, mit dem er nun in die Nordsee geschleppt wird. Der mit Wasser gefüllte Lastkahn wurde am Abend von mehreren kleineren Booten Richtung offene Ostsee bewegt. 

Auf Livestreams verschiedener Medien hatte man verfolgen können, wie das Tier sich zuvor durch eine ausgebaggerte Rinne beweg hatte. Helfer hatten ihn mit Gurten in diese Richtung gezogen.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) dankte anschließend allen Helfern für die Bergung des vor Poel gestrandeten Wals. »Viele Menschen haben hier vor Poel in den letzten Tagen und Wochen mit viel Herzblut und unter persönlichen Opfern mitgewirkt, um dem Wal zu helfen«, sagte er.

Die Männer und Frauen der DLRG hätten ihren Urlaub geopfert, um die Arbeiten auf und im Wasser abzusichern, sagte Backhaus. Auch die freiwillige Feuerwehr Kirchdorf und die Polizei waren im Einsatz. Besonders dankte Backhaus der privaten Initiative zur Rettung des Wals. »Dies war eine Gemeinschaftsleistung, die sicher in die Geschichte des Landes eingehen wird.«

Die Reise Richtung Nordsee beginnt

Ein entscheidender Teil der Aktion steht jedoch noch bevor: Der Wal soll nun in einem mehrtägigen Transport gen Nordsee gefahren werden. Fachleute warnen vor der Stressbelastung für das eingepferchte Tier.

Bei der von zwei Unternehmern finanzierten Privatinitiative handelt es sich um einen letzten Rettungsversuch für den von Experten bereits aufgegebenen Meeressäuger. Das Drama um den Wal wird im In- und Ausland mit großer Anteilnahme verfolgt. Der im Atlantik heimische Säuger irrte seit Anfang März vor der deutschen Ostseeküste umher und strandete mehrfach, außerdem verfing er sich in Netzen. Seit vier Wochen lag er in einem Seitenarm der Wismarer Bucht auf Grund.

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