Champions League: »Er hat mitgespielt«: Sammer-Spitze gegen Wirtz

0
5

Nach dem bitteren Champions-League-Abend von Liverpool nahm Florian Wirtz immerhin noch ein Souvenir mit vom verregneten Rasen. Mit dem Trikot von Weltfußballer Ousmane Dembélé verabschiedete sich der 22-Jährige in die Nacht, nachdem sein FC Liverpool mit dem 0:2 gegen Paris Saint-Germain die letzte verbleibende Titelchance in dieser Saison verspielt hatte.

Wirtz blieb dabei einmal mehr unauffällig – ganz anders als der Ex-Dortmunder Dembélé, der beide Tore des Titelverteidigers (72. Minute/90.+1) im Viertelfinal-Rückspiel an der Anfield Road erzielte. «Er hat mitgespielt und hatte sicherlich auch gute Aktionen. Er ist vielleicht das Spiegelbild von Liverpool aktuell. Du siehst das Können, aber du siehst nicht das ganz Besondere», sagte Experte Matthias Sammer bei Prime Video.

Laut Wirtz fehlte Liverpool ein entscheidendes Detail. «Am Ende geht es nur um Tore. Das war das, was uns gefehlt hat. Dass wir dieses eine Tor nicht geschossen haben, um alles ins Rollen zu bringen, weil das dann auch noch mal ein bisschen Nervosität beim Gegner auslöst», sagte der Spielmacher. «Das haben wir einfach nicht hinbekommen.»

WM-Aus für Ekitiké

Das Aus in der Königsklasse bezahlte vor allem Hugo Ekitiké teuer. Denn der frühere Frankfurter, bei dem der Verdacht auf einen Achillessehnenriss besteht, wird die WM verpassen. «Aufgrund der Schwere seiner Verletzung kann er die Saison leider nicht mehr mit Liverpool beenden und auch nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen», wird der französische Nationaltrainer Didier Deschamps auf der Verbands-Internetseite zitiert. 

Ekitiké musste in der 30. Minute auf einer Trage vom Feld getragen werden, nachdem er mit dem Fuß im Rasen hängen geblieben war. «Es sieht nicht besonders gut aus. Ich glaube, das konnten wir alle sehen. Aber ich kann schwer sagen, wie schlimm es wirklich ist», sagte Trainer Arne Slot.

Ekitikés französischer Kollege Ibrahima Konaté ergänzte: «Ganz ehrlich: Ich glaube, es ist eine schwere Verletzung.»

Experten kritisieren Slot

Für den schwer angeschlagenen Slot könnte die Amtszeit bei den Reds bald enden. «Meiner Meinung nach hätten wir gewinnen müssen. Aber es liegt auch an der Qualität von Paris, dass sie trotz all unserer Chancen kein Gegentor kassiert haben», erklärte Slot.

Der 47-Jährige ist zwar bis 2027 vertraglich gebunden, steht aber schwer in der Kritik und könnte bereits in diesem Sommer von Vereinslegende Xabi Alonso ersetzt werden. Slot wurde unmittelbar nach dem Abpfiff harsch von den britischen Fußball-Experten für seine Aufstellung kritisiert.

Alle weiteren Titelchancen in der laufenden Saison hatte der englische Meister zuvor verspielt. Die so erfolgreich angelaufene Ära Slot könnte so schnell wieder enden. Paris trifft im Halbfinale auf den FC Bayern München oder Real Madrid.

© dpa-infocom, dpa:260415-930-946252/3

Disclaimer : This story is auto aggregated by a computer programme and has not been created or edited by DOWNTHENEWS. Publisher: newsfeed.zeit.de