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Hisbollah: Eine Waffenruhe ohne Waffenruhe

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Die Kämpfe zwischen Hisbollah und Israel nehmen kein Ende – obwohl sie eigentlich pausieren sollten. Und: Die Linke bietet Schulungen zur Kriegsdienstverweigerung an.

Im Libanon ist es trotz einer von den USA unterstützten Waffenruhe erneut zu Kämpfen gekommen. Bereits kurz nach der Vereinbarung wurden Angriffe der Hisbollah auf den Norden Israels und israelische Luftangriffe im Libanon gemeldet. Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz lehnt die Waffenruhe in der aktuellen Form ab. In einer Erklärung forderte sie einen umfassenden Waffenstillstand, der auch ein Ende der israelischen Angriffe und den Rückzug Israels aus dem Süden des Libanon umfassen müsse. Seit Beginn der Kämpfe wurden im Libanon nach UN-Angaben mehr als 3.400 Menschen getötet, auf israelischer Seite rund 30, überwiegend Soldaten. Die Gespräche zwischen Israel und dem Libanon sollen Ende Juni fortgesetzt werden. Welche Ziele Israel im Libanon verfolgt, erläutert die freie Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke.

Im Zuge der Debatte über den neuen Wehrdienst in Deutschland bietet die Linkspartei Schulungen zur Kriegsdienstverweigerung an. In Gießen nahmen junge Menschen an einem Training teil, in dem sie lernten, wie Anträge auf Verweigerung des Wehrdienstes begründet und gestellt werden und wie sie künftig andere dabei beraten können. Hintergrund ist die politische Diskussion über die künftige Ausgestaltung des Wehrdienstes. Auch wenn dieser derzeit freiwillig ist, steigt die Zahl der Kriegsdienstverweigerungsanträge wieder an. Laut Umfragen lehnt eine Mehrheit junger Erwachsener einen verpflichtenden Wehrdienst ab. Warum das so ist und wer aus Sicht der Linkspartei das Land im Ernstfall verteidigen soll, erklärt Anastasia Tikhomirova, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.

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Moderation und Produktion: Imre Balzer

Redaktion: Ole Pflüger

Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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