Zahlreiche Websites mit dem Adressende ».de« sind in der Nacht zeitweise nicht erreichbar gewesen. Die Registrierungsstelle Denic verwies am späten Dienstagabend auf eine Störung im DNS-Service zur Auflösung von Domainnamen. DNS-Dienste sind so etwas wie ein Adressbuch für das Web und sorgen dafür, dass Seiten im Netz mit der Eingabe von Webadressen erreichbar sind. Die Länderkennung ».de« am Ende einer Webadresse soll anzeigen, dass diese einen Bezug zu Deutschland hat.
Denic zufolge gab es vorübergehende Probleme, insbesondere beim Aufrufen von Internetseiten, die mit dem Sicherheitsmechanismus DNSSEC geschützt sind. Nach wenigen Stunden teilte Denic in der Nacht mit, dass die Störung behoben worden sei. Die genaue Ursache werde noch analysiert und solle später mitgeteilt werden, hieß es. Ausfälle wegen Problemen bei DNS-Diensten verschiedener Anbieter gab es auch in der Vergangenheit immer wieder.
DNS-Dienste wandeln einen Namen, der als URL-Adresse eingetippt wird, in eine IP-Adresse um, die aus Zahlen besteht. DNS-Server leiten Anfragen weltweit weiter, um die korrekte IP-Adresse zu finden. Um den Zugriff zu Websites zu beschleunigen, verwenden sie DNS-Caching, speichern also Abfragen temporär. In der Regel gibt es einen zweiten DNS-Server für den Fall, dass der erste ausfällt.
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