Gar nicht so einfach, gerade angemessene Worte zu finden. Friedrich Merz hat es versucht. Julian Nagelsmann hat es versucht. Und deshalb übersieht man, dass es auch Figuren gab, die nicht an dieser Aufgabe gescheitert sind. Vielleicht liegt es an der Routine, die Joshua Kimmich damit hat. Er erklärte schon zum dritten Mal ein frühes deutsches WM-Aus. Er kenne Deutschland aus seiner Kindheit als Mannschaft, die immer im Halbfinale und im Finale gestanden habe: »Natürlich will man das auch den Kindern und den Menschen und der jetzigen Generation geben. Fakt ist, dass wir das all den Menschen zu Hause nicht geben konnten«, sagte Kimmich. Dabei hätte Deutschland gerade jetzt etwas gebraucht, worauf man stolz sein könne. Die Nationalmannschaft sei das nicht. Das waren bemerkenswerte Worte.
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