Frieden schaffen, ohne Waffen! Kaum ein Satz wirkt so aus der Zeit gefallen
wie dieser. In Deutschland wächst gerade die Sorge, dass wir bald zu wenig
Waffen haben, um den Frieden zu sichern, weil Donald Trump mit Truppenabzug
droht und keine neuen Marschflugkörper stationieren will. Die Ukraine kann sich
nur gegen Russland wehren, weil sie immer neue Waffen produzieren und kaufen
kann. Und in der Straße von Hormus verliert die Seite, die schlechter gerüstet
ist.
Nur, selbst wenn »Frieden schaffen, ohne Waffen« altmodisch klingt, ist der
Appell wichtiger denn je. Denn er erinnert an eine Sehnsucht. Mehr noch, er
postuliert ein (fernes) Ziel, das die Menschheit selbst in den düstersten
Zeiten nicht aufgeben sollte: eine Welt ohne immer neue Tötungsmaschinen.
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