Es ist ein Wort mit vier Buchstaben, das Drogenbarone und Diktatoren überall auf der Welt gleichermaßen fürchten: Ofac. Die Abkürzung steht für das Office of Foreign Assets Control des US-Finanzministeriums. Weder die amerikanische Bundespolizei FBI noch die Antidrogenbehörde DEA lösen in der Unterwelt einen derartigen Schrecken aus wie diese kleine Abteilung, bei der in Washington gerade mal wenige Hundert Menschen arbeiten.
Der Ruf rührt daher, dass die Ofac all diejenigen aus dem Spiel nehmen kann, die von den USA als feindselig angesehen werden. Und sie kann sie dort treffen, wo es besonders wehtut: beim Geld. Die Ofac ist zuständig für die Durchsetzung der US-Sanktionen und verantwortet damit eines der schärfsten außenpolitischen Druckmittel der Regierung in Washington. Wer als Einzelperson auf einer der Ofac-Listen landet, der hat danach größte Schwierigkeit, sein wirtschaftliches Leben so weiterzuführen wie bisher – egal in welchem Land er lebt. Für kleinere Unternehmen ist ein Eintrag oft das Ende.
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