Vor Wahl zum Abgeordnetenhaus: Pistorius unterstützt Giffey im Wahlkampf

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Deutschland muss sich nach Einschätzung von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) besser wappnen gegen Bedrohungen und Gefahren von außen. Bei einer SPD-Wahlkampfveranstaltung in Berlin-Rudow verwies er auf Putins Angriffskrieg in der Ukraine, auf das «Hegemonialstreben» Chinas oder die Politik der USA unter Präsident Donald Trump. Darauf müsse Deutschland reagieren, etwa durch den Ausbau seiner Verteidigung. 

«Wer glaubt, er selber oder wir müssten uns nicht verändern, der begeht einen schweren taktischen Fehler», sagte Pistorius. «Wer hofft, die Dinge werden sich schon wieder einrenken, wenn man sich so lange in Deckung begibt, der irrt. Das funktioniert schon bei Kindern nicht, die Angst vorm Gewitter haben und den Kopf unter die Decke stecken. Das hilft nicht.»

Wahlkampfunterstützung für Giffey

Pistorius nahm im Garten eines Lokals an einer Art Kaffeekränzchen teil, um Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) beim Wahlkampf in ihrem Wahlkreis zu unterstützen. Er revanchiere sich gerne für Giffeys Unterstützung im Landtagswahlkampf in seinem damaligen Wahlkreis in Niedersachsen 2022, so Pistorius.

Giffey hatte die Berliner SPD 2021 und bei der Wiederholungswahl 2023 als Spitzenkandidatin angeführt. Von 2021 bis 2023 amtierte sie als Regierende Bürgermeisterin. Bei dieser Wahl wurde Giffey von der SPD bei der Vergabe von Listenplätzen nicht berücksichtigt. Wenn sie in Rudow nicht das Direktmandat holt, scheidet sie aus dem Berliner Abgeordnetenhaus aus.

© dpa-infocom, dpa:260914-930-684488/1

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