Home Home WM 2026: Curaçao macht Deutschland zum Gruppensieger – das war die WM-Nacht

WM 2026: Curaçao macht Deutschland zum Gruppensieger – das war die WM-Nacht

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Gegen Ecuador erkämpft sich Curaçao den ersten WM-Punkt und macht Deutschland zugleich zum Gruppensieger. Die Niederlande gewinnen hoch gegen Schweden. Die Spielberichte

Ecuador – Curaçao 0:0

In einem umkämpften Spiel hat sich WM-Debütant Curaçao den ersten WM-Punkt seiner Geschichte erkämpft. Die Mannschaft von Nationaltrainer Dick Advocaat kam im Arrowhead Stadium in Kansas City zu einem nicht unverdienten 0:0 gegen Ecuador.

Ecuador begann stürmisch und kam dem ersten Turniertor sofort nah. Kapitän Enner Valencia lief nach einem starken Zuspiel aus der eigenen Hälfte allein auf Torhüter Eloy Room zu, scheiterte aber an dessen starken Reflexen. Der Außenseiter Curaçao versteckte sich seinerseits nicht, stieß in der Anfangsphase immer wieder mit Tempo ins letzte Drittel vor, agierte im Abschluss aber zu ungenau.

Die offensive Ausrichtung Curaçaos bot Ecuador wiederum Räume, zudem zwangen die Südamerikaner den Gegner mit frühem Pressing zu Fehlern – und kamen so zu Chancen. Pedro Vite (14.) scheiterte aus spitzem Winkel, Valencia zielte nach einer Hereingabe des Ex-Leverkuseners Piero Hincapié (20.) zu zentral. Auch der wuchtige Abschluss von Gonzalo Plata (28.) war für Torhüter Room kein Problem. Curaçao zog sich vor der Halbzeit mit zwei dichten Defensivreihen etwas zurück. Der Mannschaft aus Ecuador fehlten aber die Ideen in der Offensive. Der Schuss des gebürtigen Hamburgers John Yeboah (42.) war zu unplatziert.

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Auch in der zweiten Halbzeit machte Ecuador aus seiner spielerischen Klasse zu wenig. Häufig fand der Favorit kein Durchkommen, viele Distanzschüsse waren Ausdruck zunehmender Ratlosigkeit. Die größte Gefahr entstand vor allem durch Standards. Curaçao setzte wiederum auf Konter und näherte sich einer Sensation: Bei einer Dreifachchance (60.) kam Ecuadors Torhüter Hernán Galíndez in höchste Bedrängnis. Die größeren Chancen hatte in der Summe dennoch Ecuador. Curaçao-Torhüter Room wuchs dabei über sich hinaus, auch in der Schlussphase parierte er ein ums andere Mal. Hinzu kam auch Glück: Ecuadors Ángelo Preciado traf kurz vor Spielende die Latte (90.).

Durch das Unentschieden kann Curaçao bei seiner historischen ersten WM im letzten Gruppenspiel gegen die Côte d’Ivoire sogar noch den zweiten Platz der Gruppe E erreichen. Ecuador benötigt im dritten Gruppenspiel gegen Deutschland einen Sieg, um Chancen auf das Sechzehntelfinale zu haben.

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Deutschland – Côte d’Ivoire 2:1 (0:1)

Die deutsche Fußballnationalmannschaft hat zuvor das Spiel gegen die Côte d’Ivoire mit 2:1 (0:1) gewonnen. Im ausverkauften BMO Field in Toronto brachte Franck Kessié die Ivorer in der 30. Minute mit einem Nachschuss aus kurzer Distanz in Führung. Der eingewechselte Deniz Undav erzielte in der zweiten Halbzeit beide Treffer für das deutsche Team (68./90.+4).

Dank des zweiten Sieges im zweiten Gruppenspiel steht die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann erstmals seit zwölf Jahren wieder in der K.-o.-Runde einer Fußballweltmeisterschaft. 2018 und 2022 war jeweils in der Vorrunde Schluss. Durch das Unentschieden zwischen Ecuador und Curaçao steht die DFB-Elf zudem vorzeitig als Gruppensieger fest.

Der Bundestrainer hob im Interview nach dem Spiel die Moral der Mannschaft hervor: »Wir sind mit Rückschlägen gut umgegangen. In der zweiten Halbzeit wurden wir immer besser. Ich bin sehr stolz auf die Spieler, die reingekommen sind.«

Den ausführlichen Spielbericht lesen Sie hier.

Die internationalen Pressestimmen zum Sieg der deutschen Mannschaft lesen Sie hier.

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Niederlande – Schweden 5:1 (2:0)

Die Niederlande haben bereits am Abend ihr zweites Spiel bei der Fußballweltmeisterschaft souverän gewonnen und sind dem Erreichen der K.-o.-Runde näher gekommen. Das Team von Bondscoach Ronald Koeman setzte sich in Houston mit 5:1 (2:0) gegen Schweden durch und zog in der Gruppe F an den Skandinaviern vorbei auf Platz eins.

Der in die Startelf gerückte frühere Leipziger Brian Brobbey traf in der 5. und 17. Minute doppelt für die Niederländer. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte zweimal Cody Gakpo (47. und 54.). Schweden hatte der hohen Geschwindigkeit der in ihrem klassischen 4-3-3-System spielenden Niederländer nur wenig entgegenzusetzen – Anthony Elanga (59.) traf zum 4:1. Für den Endstand sorgte der eingewechselte Crysencio Summerville (89.).

Den ausführlichen Spielbericht lesen Sie hier.

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Tunesien – Japan 0:4 (0:2)

Tunesien hat im 1.000. Spiel der WM-Geschichte gegen Japan die nächste hohe Niederlage kassiert und kann die K.o.-Phase nicht mehr erreichen. 96 Jahre nach der ersten Fußball-Weltmeisterschaft unterlag die Mannschaft des erst während des Turniers engagierten Trainers Hervé Renard den Japanern mit 0:4 (0:2). 

Bereits vor dem letzten Gruppenspiel gegen die Niederlande steht fest, dass Tunesien Tabellenletzter in Gruppe F bleibt. Japan hat das Erreichen des Sechzehntelfinales im Spiel mit Schweden selbst in der Hand. 

Im mexikanischen Monterrey erzielten Daichi Kamada (4. Minute), Ayase Ueda (31./83.) und Junya Ito (69.) die Tore für Japan. Die Tunesier, die sich nach 1:5 im ersten Spiel gegen Schweden von Coach Sabri Lamouchi getrennt hatten, spielten erneut schwach.

Über alles Wichtige zur Fußballweltmeisterschaft informieren wir in unserem Liveblog.

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